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Anreizkompatible Erfolgsteilung und Erfolgsrechnung by Louis John Velthuis

By Louis John Velthuis

Die anreizkompatible Vergütung von Managern ist ein in Theorie und Praxis viel diskutiertes challenge. Ziel ist, supervisor so zu entlohnen, dass sie einen finanziellen Anreiz haben, im Sinne der Anteilseigner zu handeln.

Louis John Velthuis analysiert die Eignung von Bemessungsgrundlagen und Entlohnungsschemata für eine anreizkompatible Vergütung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob supervisor am Gewinn, Residualgewinn oder Marktwert partizipieren sollen und ob ihnen eine lineare oder nicht lineare Beteiligung gewährt werden soll. Zur Überprüfung von konkreten Entlohnungsformen - auch in der Praxis - leitet der Autor allgemeingültige Bedingungen für anreizkompatible Bemessungsgrundlagen und Entlohnungsschemata ab, die zwingend beachtet werden müssen, damit supervisor tatsächlich einen Anreiz haben, im Sinne der Anteilseigner zu entscheiden. Verstößt ein Vergütungskonzept gegen eine der hergeleiteten Bedingungen, ist bei seiner Anwendung eine Interessenharmonisierung ausgeschlossen.

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Wenn die Bedingung der Anreizkompatibilitat nicht den Erwar· tungsnutzen des Prinzipals schmalert, ergibt sich die Bedingung der paretoeffizienten Risikoteilung -V' + ApE· V' = o. Die hierbei gewahrte Entlohnung wird mit S(X)PE bezeichnet. Fiir AAK (x) > 0 folgt -V' + ApE· V' > o. Da mit steigender Entlohnung del Grenznutzen des Prinzipals V' steigt und der Grenznutzen des Agenten V' fallt, be· inhaltet dies eine geringere Entlohnung als bei paretoeffizienter Risikoteilung s(x) < s(x)PE. Vmgekehrt folgt aus AAK (x) < 0, daB die Entlohnung h6her ist als bei paretoeffizienter Risikoteilung: s(x) > s(x)PE.

E(V[s(x)J}-V). ,V'[s(x)] U'[x-s(x)] = A. V'[s(x)] "ix "ix. (24) (25) Dies ist die Grundbedingung einer paretoeffizienten Teilungsregel: 13 ) Bei einer paretoeffizienten Teilungsregel sind die Grenznutzenverhiiltnisse fUr aile x konstant. Diese notwendige und hinreichende Bedingung14), die eine paretoeffiziente Teilungsregel erfullen muB, geht auf BORCH zuriick. s'(x). (26) 1st ausschlieBlich der Prinzipal risikoneutral (U" =0), folgt s' (x) = 0 und damit triigt der Prinzipal das gesamte Risiko.

Hier muB teilweise AAK (x) > 0 sowi~ AAK (x) < 0 gelten, damit die obige Bedingung erfullt ist. Dies beinhaltet, wie noch ge· zeigt wird, daB die Entlohnung im Hinblick auf die Risikoteilung teilweise zu gerin~ und teilweise zu hoch ist. 2 Anreizkompatihilitiit und Paretoeffizienz 37 SV[s(x)]-f(x)dx- Vmin =0 und V[x- s(x)]-a. V[s(x)]- b = 0 (76) fur alle x. (77) Wird die Anreizbedingung abgeleitet, ergibt sich: V'·(I-s') = a·V'·s' a= V' . (1- s') V' ·s' . (78) (79) Wird (79) in die Optimalitatsbedingung gemaB (73) eingesetzt, so kann man schreiben: (80) bzw.

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